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Der Bitcoin und sein größter Verlierer

Der Bitcoin sowie die zahlreichen weiteren Kryptowährungen haben sich in der Finanzwelt mittlerweile ganz gut etabliert. Diese hochmodernen digitalen Währungen haben in den letzten Jahren etliche Gewinner wie auch Verlierer unter den Investoren und Spekulanten hervorgebracht. Einer der größten Verlierer, an den jedoch nur die wenigsten denken, ist unsere Natur.

Kryptowährungen erfordern unvorstellbare Rechenleistungen, die von großen Computern ausgeführt werden. Dazu gibt es bereits riesige sogenannte „Farmen“, wo sich ein Computer an den nächsten reiht. Es liegt nahe, dass diese Rechner auch eine Menge an Strom benötigen. Und zwar eine riesige Menge an Strom. Laut Bund Naturschutz liegt der momentane für die Bitcoins notwendige Stromverbrauch bei 67 Terawattstunden pro Jahr. Weil sich darunter nur die wenigsten etwas vorstellen können: das ist mehr Strom als die Schweiz verbraucht. Wenn der Hunger nach Bitcoins & Co. anhält, könnte diese Digitalwährung bereits bis Ende 2019 so viel Energie verbrauchen, wie aktuell alle Solaranlagen weltweit erzeugen können. Und wo soll diese Energie herkommen, als von weiteren Solaranlagen, Windrädern oder anderen Energieerzeugern wie beispielsweise Atomkraftwerken? Die Profitgier führt also auch hier zu einer weiteren Zerstörung unserer Umwelt.

2018-09-04T13:26:06+00:00